18.11.18

Ruck-zuck Nusskuchen

Wochenende.... und Lust zum Backen. Zufällig fand ich das Rezept in der eve und das Foto dazu sprach mich sehr an.



Ich habe ein paar Änderungen vorgenommen und ein wenig rumexperimentiert, damit mein Sohn (Kuhmilcheiweßallergiker) auch mitessen kann. Und der Kuchen ist lecker geworden und sicherlich anders als der ursprüngliche Kuchen..... aber das ist das Spannende an Experimenten. 
Zutaten:
  • 75 g Walnusskerne (gemahlen) 
  • 4 Eier
  • 100 g vegane Margarine 
  • 100 g Zucker 
  • 125 g Haselnusskerne (gemahlen) 
  • 100 g Quittengelee (Apfelmus müsste auch gehen) 
  • 3 EL Reisdrink
  • 2 EL Speisestärke
  • 1/2 Backpulverpäckchen
  • 1/2 TL Zimt
  • Prise Salz
  • 20 cm Backform
Eier trennen und die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen. Margarine mit dem Zucker schaumig rühren und die Eigelbe nach und nach hinzufügen.
Speisestärke mit dem Zimt und dem Backpulver mischen. Zu der Margarinemischung die Nüsse, den Gelee, den Reisdrink hinzugeben, danach die Speisestärke und kräftig rühren. Vorsichtig den Eisteif untermischen, nicht mehr stark schlagen.
Den Teig in die Backform füllen und bei 180 °C ca. 45 Minuten backen. Stäbchenprobe durchführen, damit man sicher geht. Auskühlen lassen und nach Gusto dekorieren. Der Küchen hat eine leicht feuchte Konsistenz, ist aber richtig so.



Viel Spaß beim Nachbacken!

26.08.18

Kürbis-Schoko-Dinkelgugelhupf

Wir hatten Urlaub, also aßen wir zwei Wochen lang nur was andere für uns kochten.... und es schmeckte gut.
Zuhause angekommen hatte ich Lust einen Kuchen zu backen. Und weil ich einen Kürbis aus dem Garten hatte, meine Kleine sich den Kuchen wünschte, legte ich los.
Zutaten:
  • 3 Eier (Größe M) 
  • 300 g Kürbis geraspelt
  • 200 g + 2-3 EL Zucker
  • 75 ml Öl
  • 50 g Schokolade (gehackt) 
  • 250 g Dinkelmehl Typ 630 (Weizenmehl geht auch) 
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Backpulver 
  • 1 Prise Salz
Den Kürbis mit 2-3 EL Zucker in einer Pfanne andünsten und dabei immer umrühren.
Die Eier mit dem Salz und dem Zucker schaumig schlagen. Das Öl hinzufügen.
Das Mehl wiegen und mit dem Backpulver und dem Zimt vermischen. Die Mischung zu dem Eierschaum dazu geben und gut mischen. Zum Schluss den angedünsteten Kürbis und die gehackte Schokolade kurz unterheben.
Den Teig in einer Gugelhupfform bei ca. 180 Grad 40 - 45 Minuten backen. Den Stäbchentest machen, um sicher zu sein. 
Ich backe den Kuchen oft in der Halloween-Zeit, wenn Kürbise ausgehöhlt werden. So muss ich nichts weg werfen. Jetzt hatte ich einen Hokkaidokürbis, den ich mit Schale geraspelt habe. Die Konsistenz war fermer, somit ist der Kürbis im Kuchen gut sichtbar. Mit einem Halloweenkürbis wird der Kuchen saftiger, den Kürbis bemerkt man fast gar nicht.
Die Zimtmenge kann man nach eigenem Gusto variieren.
Gutes Gelingen!

07.08.18

Minzsirup

Es ist Sommer, es ist heiß. Eine Erfrischung muss her. Am besten wäre ein Minzsirup.

OK, ich bin ehrlich. Wir haben 2 Minzpflanzen, die gut gewachsen sind. Sie tragen schon Blüten, was für Bienen & Co. ziemlich gut ist. Aber viele Stiele lagen schon am Boden und waren schon abgeblüht. Also habe ich die Pflanzen ausgedünnt und habe nur die schönen Blüten für die Bienen stehen lassen. Aber um die abgeschnittenen Stiele wäre es schade gewesen, deswegen habe ich einen Minzsirup daraus gekocht.

Zutaten:

  • 200 g Minzblätter und junge Stielspitzen
  • 1 Zitrone
  • 1 l Wasser
  • 500 g Zucker 

Die Minzblätter waschen und zusammen mit dem  Zitronensaft in einem Topf in dem Liter Wasser ca. 24 Stunden ziehen lassen. Dann kurz aufkochen. Die Blätter aus dem Wasser holen, ausdrücken und entsorgen. Wenn nötig den entstandenen Saft mithilfe eines Mulltuchs säubern. 

Den Zucker dazu geben und solange kochen bis die Konsistenz des Saftes ein wenig sirupartig ist. Bei mir waren es ca. 30 Minuten. 

Den Sirup in saubere Flaschen füllen und gleich verschließen. So wird der Sirup länger haltbar. 

Ich las irgendwo, ich weiß nicht mehr genau wo, dass für einen Liter Wasser 50 g bis 500 g Minzblätter nötig sind. Ich hatte 200 g Blätter zusammen bekommen und der Geschmack ist sehr minzig. Verwendet man, zum Beispiel Marokkanische Minze, benötigt man weniger, da diese intenssiver im Geschmack ist. 

Im Verhältnis 1:3 mit Wasser verwenden. 

Ich muss etwas zu der grünen Farbe sagen. Der Sirup hat eigentlich eine gelb, leicht grüne Farbe. Aber mein Mann meinte bei meinem letzten Minzsirup, dass der nicht so lecker ist wie der aus seiner Kindheit, der Grüne eben. Also habe ich diesmal grüne Lebensmittelfarbe hinzu getan und siehe da, der Sirup ist auf einmal wunderbar lecker. Manchmal funktionieren kleine Tricks. ;) 

Gutes Gelingen! 


30.07.18

Shakshuka

Freitag war Home-Office-Tag, so dass ich die Gelegenheit nutzen musste mittags zu kochen. Und wir hatten schon lange keine Shakshuka gegessen, also musste eine her.

Ich fand zufällig das Rezept dafür in einem Kochbuch aus der Bücherei , suchte noch im Internet danach und traute mich dann endlich an eine Mischung aus allen Rezepten. Eigentlich "bastelte" ich mir das für mich passendste Rezept. Ich entschuldige mich dafür, dass ich dafür den Namen Shakshuka verwende, könnte das Gericht auch "Pochierte Eier in einer Tomaten-Paprika-Sauce" nennen. Nur dass Shakshuka so toll klingt ;).

Wer mehr wissen möchte, möge hier lesen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schakschuka

Zutaten (für 2 hungrige Erwachsene):

1,5 Zwiebeln (mittelgroß)
1,5 rote Paprikas
2 Knoblauchzehen
4-5 Tomaten (Tomaten aus der Dose gehen auch)
1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
1/2 TL Koriandersamen(gemahlen)
1/2 TL Zimtpulver
Salz, Pfeffer, Chili, Petersilie
Olivenöl
4 Eier

Die Paprika entkernen, vierteln und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls in Streifen schneiden. Knoblauch klein hacken. 

Olivenöl in eine Pfanne geben und die gemahlenen Gewürze darin rösten. Zum Mahlen habe ich meinen Mörser genommen, oder ihr verwendet schon Gewürze in Pulverform. Wenn die Küche orientalisch-gut-duftet die Paprika, die Zwiebeln und den Knoblauch dazu geben und bei mittlerer Hitze glasig dünsten, so ca 10 Minuten.
In der Zwischenzeit die Tomaten klein hacken, so habt ihr auch keine Probleme mit der Haut. Wer mag kann die Tomaten aus der Dose nehmen, die gehen auch wunderbar. 

 Alles bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten schmoren lassen, salzen, pfeffern nach Geschmack.
4 kleine Mulden formen und die Eier darin aufschlagen. Mit Deckel bei geringer Hitze stocken lassen - dauert so an die 4-5 Minuten.
Mit Petersilie garnieren und genießen. 

Gut dazu geht Weißbrot.... oder jeder wie er mag.
Die Menge der Gewürze nach eigenem Gusto variieren, vielleicht mag es jemand milder oder wilder ;).

Gutes Gelingen! 

27.01.15

Backrezepte: 




Die Idee zu den dünnen Broten habe ich aus einer Fernsehsendung. Ich habe mich aber sehr zurückgehalten und habe sie dicker geformt, denn ich wollte doch keine Grissinis basteln. 
Dinkelmehl deshalb weil mir die Eigenschaften des Dinkels zusagen und ich peu à peu ganz zu Dinkelmehl wechseln möchte. Wer mehr darüber lesen möchte, hier ein Beispiel: http://www.onmeda.de/g-ernaehrung/dinkelmehl-162.html

Zutaten (für 8 Brotstangen)

500 g Dinkelmehl (Type 630)
20 g Hefe (ca. 1/2 Würfel)
300-350 ml lauwarmes Wasser
10 g Salz
1-2 EL Honig
2 EL Olivenöl

Die Hefe vorsichtig mit dem Honig vermengen bis sie flüssig wird. Mit wenig Wasser auflösen. 
Das Mehl sieben und mit dem Salz vermischen. Die Hefemischung dazu geben und das Wasser langsam zugeben. Ich benutze eine Küchenmaschine, die ich anfangs auf niedrige Stufe laufen lasse bis die Konsistenz des Teiges passt. Ich habe mit der Zeit gelernt, dass weiche Teige schwerer zu formen sind, dafür aber lockere Brote liefern. Deshalb nie mit dem Wasser geizen. 
Zum Schluss das Öl hinzufügen und noch 5 Minuten auf höchster Stufe schlagen, dann gleich an Ort und Stelle für ca. 30 Minuten ruhen lassen. 

Wenn der Teig schön aufgegangen ist die Brotstangen formen und auf ein Backblech legen. Kurz noch gehen lassen und bei 220 °C ca. 30 Minuten (Ober- und Unterhitze) backen. 






Die Brotstangen sind knusprig, halten sich aber nicht lange frisch. Am besten den Überschuss einfrieren und bei Bedarf auftauen. 









Gutes Gelingen!

24.11.14

Kräuterliebe:
Salbei-Risotto 

Ich liebe Kräuter! Ich verwende sie wild durcheinander, wahrscheinlich auch nicht immer passend, aber mir ziemlich egal, Hauptsache sie sind dabei. Aber das darf ich nur, wenn ich nur für mich koche. Denn meine Familie besteht nur aus echten Kräuter-Banausen!

Als ich meine Kräuter für den Winter vorbereitete, bekam ich so viel Appetit auf einen Salbei-Risotto, dass der sein musste. Natürlich nur eine kleine Portion für mich, aber immerhin!



Zutaten (1 Person )

50-70 g Reis (Arborio, Milchreis geht auch)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
50-100 ml Weißwein
Gemüsebrühe nach Bedarf
Salz, Pfeffer
Salbeiblätter - ca. 1 Bund, in Streifen geschnitten
1 EL Butter
2 EL Parmesan, gerieben

Zwiebeln und Knoblauch klein hacken und mit dem Reis kurz im Öl anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und ca. 5 Min. köcheln lassen. Jetzt schon die Hälfte der Salbeiblätter, in Streifen geschnitten, dazu geben.
Danach die Temperatur sehr niedrig schalten und die Brühe, so viel dass der Reis bedeckt ist, hinzu geben. Köcheln lassen und ab und zu umrühren. Wenn die Brühe aufgesogen wurde, nachgießen bis der Reis weich ist.

Der Pate meines Sohnes (Gebürtiger Italiener) brachte mir das Risotto-Kochen bei. Viele Sachen guckte ich mir bei Jamie Oliver und Tim Mälzer ab. Alle drei sind der Meinung, dass ein Risotto "schlotzig" sein muss. Dazu möchte ich mich anschließen.
Deshalb nie mit der Brühe geizen!

Wenn der Reis weich ist (der Arborio-Reis bleibt eher "al dente"), vom Herd nehmen und die Butter mit dem Parmesan und den restlichen Salbeiblätter unterrühren. Abschmecken und eventuell nachsalzen und pfeffern.
So, danach darf gegessen werden!





Gutes Gelingen!

12.11.14

Kinderträume:
Schoko-Dinkel-Muffin


Meine Kinder lieben schokoladige Süßspeisen. Normal, sind ja noch Kinder. Ich hatte auch ein, meinte ich, gutes Schokomuffinrezept. Aber anscheinend doch nicht. Denn eines Tages kam mein Sohn nach Hause, die Augen leuchteten und meinte: "Mama, ich liebe wie du kochst, aber heute habe ich den besten Schokomuffin überhaupt gegessen!". Ups! Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen, deswegen suchte ich was Neues! Und wurde fündig! Voilà!

Zutaten:

85 Zartbitterschokolade
150 g Butter
160 g Dinkelmehl (Weizenmehl geht auch)
1 TL Backpulver
160 g Zucker
5 Eier (M)
1 Prise Salz
Vanillemark / Vanillezucker

Die Schokolade grob zerkleinern und zusammen mit der Butter vorsichtig in einem Topf schmelzen. Kurz abkühlen lassen.
Mehl mit dem Backpulver vermischen.
Die Eier mit der Prise Salz, dem Zucker und dem Vanillemark schaumig schlagen. Dazu kommt die Schokoladenbuttermischung, danach noch einmal gut rühren. Mit dem Mehl vermengen und in die Muffinformen füllen.
Bei 180 °C (Backofen bitte vorheizen!) ca. 20 Minuten backen.

Wenn ihr es schafft, dann könnt ihr die Muffins auch schön mit weißer Schokolade verzieren ... oder wie ihr es mögt. Ich habe es nicht mehr geschafft, sie waren ruck-zuck weg ... nur einen konnte ich noch für die Fotosession retten.
Hier:



Gutes Gelingen!

05.11.14

Herbstfarben:
Dulce de Membrillo - Quittenmarmelade






Wo ist die Zeit hin? Wie schafft sie so schnell vorbei zu rasen? Wann nur ist der Herbst wieder erschienen ... der bunte, liebe, frostige, neblige Herbst? Brrrr!
Na ja, etwas Gutes hat die Sache schon, ich habe wieder Quitten bekommen. Wieder von der lieben Luise. Mein Bäumchen hatte dieses Jahr Blüten, Früchte wollte es aber keine. Vielleicht nächstes Jahr.

Und weil meine Marmelade so gut angekommen ist, dachte ich mir, dass sie tolle Weihnachtspräsente abgeben könnte. Und neben der Marmelade schaffte ich noch ein paar Fläschchen Quittenliqueur und Quittengelee ... aber dazu später mehr.

Dulce de Membrillo ist eigentlich eine spanische Spezialität. Sie wird zu Manchego-Käse und Jamon gegessen. Ich genieße aber diese Köstlichkeit auch als normale Marmelade, zu einem Butterbrot. Jedem, wie er mag.

Zutaten: 

Quitten
Zucker
Vanilleschote / Zimt
Zitronensaft - 1 Zitrone
Prise Salz

Genaue Mengenangaben habe ich nicht, es kommt immer auf die Menge der Quitten an. Aber das versteht ihr später schon.

Also, die Quitten werden gewaschen und vom Flaum gesäubert, geschält und in große Stücke geschnitten (natürlich wird das Kerngehäuse entfernt). Diese werden in einem Kochtopf mit einer Prise Salz und reichlich Wasser gekocht. Bis die Quittenstückchen weich sind. Aus dem Kochwasser holen und erkalten lassen. Wichtig: das Kochwasser nicht wegwerfen, daraus kann man noch wunderbare Dinge zaubern :).

Die gekochten Quitten abwiegen und 1:1 Zucker dazu geben und fein pürieren. Ehrlich gesagt bin ich nicht so der Zuckerfan. Die letzten Jahre habe ich immer damit gespart, meine Marmelade wurde schon lecker, aber doch nicht wie das Original. Dieses Jahr wollte ich brav sein und hielt mich fast genau an die 1:1 Angabe ... fast, ohne 100-200 g ... aber die merkt man nicht.
Den Zitronensaft unterrühren, Zimtstange dazu und auf den Herd damit. Der Topf sollte anbrenntechnisch resistent sein (am besten Guss) und einen Deckel haben. Der Deckel ist sehr wichtig, denn die Masse ist eben breiig und spritzt gerne ... ich habe mir schlimme Verbrennungen davon geholt. Also, den Topf immer von der Feuerstelle nehmen, kurz warten, Deckel hoch und als Schutzschild halten und vorsichtig rühren. Rühren muss man nicht oft wenn man die Temperatur richtig niedrig hält, aber schon alle 20-25 Minuten. Und die Marmelade kocht sicherlich an die 2 Stunden ... eben bis der Brei von hellgelb zu dunkelrot wird.
Wenn es soweit ist, wie gewohnt in sterile Konfitüregläser füllen, Deckel darauf und auf den Kopf stellen. Fertig! Und Jahre haltbar.

Die Spanier füllen die Masse in Auflaufformen und trocknen sie im Backofen bei 50°C mehrere Stunden lang. Dann schneiden sie die Dulce de Membrillo in Stücke und lagern diese im Wachspapier in der Speisekammer. Ich habe diese Möglichkeit nicht, mehr schmeckt die Marmelade auch breiiger aus dem Glas.

Gutes Gelingen!




04.11.14

"Was fürs Auge!"

Eine gute, und uns sehr liebe Freundin, ist eine Künstlerin!
Ihre Leidenschaft hat sie ziemlich spät entdeckt, ist aber mit ihrer ganzen Seele und Passion dabei und lernt mit jedem Bild. Wir schätzen uns glücklich ein paar ihrer Werke unser Eigen nennen zu können, sie verschönern unser Heim und erfreuen unsere Augen.
Wenn ihr neugierig geworden seid, dann urteilt selbst:

www.elena-krauss.de


13.07.14

Geschmack des Sommers:
Gegrillte Auberginen in Tomatensauce 





Im Sommer ist Grillzeit ... wenigstens für meinen Mann. Da ich aber eher der Beilagentyp bin, musste zum Steak eine leckere Beilage her. Ich entschied mich für Auberginen, denn ich liebe Auberginen!

Zutaten (2 Personen)

1 mittelgroße Aubergine
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Dose ganze Tomaten / bzw. passierte Tomaten
Salz, Zucker, Origano
Öl

Die Aubergine in fingerdicke Scheiben schneiden, salzen und schwitzen lassen. Die ausgetretene Flüssigkeit mit Küchenpapier abtupfen und die Auberginenscheiben mit Olivenöl einpinseln.
Auf einem Grill von beiden Seiten grillen ... bitte aufpassen und nicht anbrennen lassen. Kann leicht passieren!
In der Zwischenzeit die Tomatensauce zubereiten. Zwiebeln und Knoblauch klein hacken, in wenig Öl anschwitzen und mit Tomaten (falls Sie ganze Tomaten genommen haben, diese zerkleinern) bei schwacher Hitze köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, wenig Zucker (wie bei allen Tomatensaucen) abschmecken. Falls Sie frischen Origano verwenden, diesen zerrupft am Schluss hinzufügen.
Die Auberginenscheiben mit der Sauce vermischen und aufpassen, dass die Auberginen dabei nicht zu sehr zerfallen.
Und jetzt darf geschlemmt werden ... entweder als Beilage zu Fleisch, oder einfach zu gekochten Kartoffeln, oder Pasta ... oder einfach mit einem frischen Weißbrot. Appetit muss man nur haben!
Gutes Gelingen!


Serviervorschlag: 






26.01.14

Traditionell rumänisch:
Rinderzunge mit Lauch und Oliven 

Donnerstags hat unser Metzger schlachtfrisches Fleisch. Als ich das letzte Mal Rinderleber kaufen war, überkam mich das Verlangen nach einem alten Familienrezept. Und hatte Glück auch Rinderzunge zu bekommen. Die anderen Zutaten waren schnell besorgt, zwei Tage später gab es bei uns wieder "Lecker-Essen"!

Zutaten (für 4 Personen)

Rinderzunge (ca. 800 g)
3 junge Lauch- / Porreestangen
1 Dose ganze Tomaten
ca. 100 g schwarze Oliven (nach Vorlieben)
Salz, Pfeffer, Öl, Piment, Pfefferkörner, Lorbeerblatt, Petersilie

Die Rinderzunge muss man vorkochen. Wenn man Zeit und Muße hat, geht das auch langsam in einem normalen Topf. Die Vorgehensweise ist die Gleiche. Ich verwende meistens den Schnellkochtopf.
Die Rinderzunge bitte gut waschen und in einem Topf, oder in einem Schnellkochtopf, mit Salz, Pfefferkörner, Pimentkörner und einem Lorbeerblatt kochen. Solltet ihr einen Schnellkochtopf verwenden, müssten 30 Min. reichen. Nach dem Kochen kann man die weiße, ledrige Haut von der Zunge entfernen. Am besten noch im warmen Zustand.

Die Zunge in passende Stücke schneiden und ruhen lassen.

Den Porree gut waschen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. In einem Topf in wenig Öl kurz glasig braten. Nach ca. 5 Minuten die Tomaten, die man vorher klein geschnitten hat, hinzufügen und bei milder Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Salz vorsichtig sein, denn die Oliven bringen noch ihren salzigen Geschmack mit.

Wenn der Porree noch leicht Biss hat, die Rinderzunge und die Oliven dazu geben und noch 5 Minuten köcheln lassen. Abschmecken, mit ein wenig Petersilie würzen, fertig.

Man kann das Gericht pur, nur mit Brot servieren ... allerdings kann man dazu auch Salzkartoffeln, Püree, Nudeln, Polenta reichen. Wie man eben mag. Ein Genuss ist es allemal.







Guten Appetit!

12.01.14

Hervorgekramt ...
Schokotorte für kleine Damen (und nicht nur)


Nein, ich war nicht faul! Bestimmt nicht! Ich kochte und buk in letzter Zeit, genau wie immer ... sogar noch mehr, da Weihnachten bei uns die "Fresszeit" ist. Ich hatte bloß keine Zeit alles in Bilder festzuhalten und zu dokumentieren. Deshalb das Schweigen.
Bin auch traurig darüber, denn ich hatte mir fest vorgenommen konsequent zu sein. Aber heute beim Durchstöbern von Fotos, stieß ich auf die Torte zum Geburtstag unserer Tochter. Die kleine Genießerin liebt Schokolade. Wie auch nicht, sie ist eben schon eine noch nicht ausgewachsene Frau, die schon jetzt die Wirkung von Schokolade kennt. Und deshalb bekam sie von mir diese Torte. Ist eigentlich ein, auf Torte getrimmter, Schokoladenkuchen, den es bei uns oft gibt ... jetzt eben im Festtagsgewand. 





Zutaten

150 g Sahne
150 g Bitterschokolade
150 g Butter
150 g Zucker
3 Eier
1 EL Kakao
250 g Mehl
2 TL Backpulver (Weinsteinbackpulver)

Vanille / Zimt / Prise Salz / Ein Hauch von Kardamom

Überzug: 
Dunkle Schokoladenkuvertüre 
Früchte nach Belieben 

Die Sahne wird langsam erwärmt. In der warmen, nicht kochenden Sahne wird die Schokolade geschmolzen und gut gemischt. Die Mischung abkühlen lassen. 
Die Eier werden getrennt und aus dem Eiweiß wird mit ein wenig Salz Eiweißschaum geschlagen. 
Die Butter wird mit dem Zucker, den Gewürzen und den Eigelben schaumig gerührt. Die abgekühlte Sahne-Schoko-Mischung dazugeben und wieder richtig gut gerührt. Bei mir macht die Küchenmaschine die ganze Arbeit ... diese gute, fleißige Seele. :)
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao gemischt und zu der übrigen Masse dazu gegeben. Jetzt wird wieder gerührt. 
Der Eiweißschaum wird noch beigegeben und vorsichtig untergerührt. Fertig. 

Damit der Kuchen nach Torte ausschaut, wurde er in einer 24 cm - Torten-Springform gebacken. Bei 180 ° C ca. 50 Minuten lang. 

Die Kuvertüre schmelzen und wenn der Schokokuchen erkaltet ist, darüber gestrichen. Aus Früchten Muster formen ... oder "Happy Birthday" schreiben, je nach Lust und Begabung. Bei uns kam ein Erdbeerherz darauf. Meine kleine Prinzessin verdient Millionen von Herzen :). 




Happy Birthday Amélie! 

21.11.13

Nachgebacken:
Schwedischer Kuchen mit Karotten, Ingwer und Kardamom 

Das Rezept habe ich von einer virtuellen Freundin. Schon länger her. Ich weiß gar nicht warum ich es bis jetzt nicht ausprobiert habe. Denn der Kuchen ist eine Wucht. Wirklich! Am besten, selber ausprobieren und mir dann Recht geben.





Zutaten: 

3 Eier
150 g Zucker
180 g Mehl
1,5 TL Zimt gemahlen
1 TL Kardamom gemahlen
ca. 2-3 cm Ingwer (gerieben)
350 g - 400 g Karotten
150 ml Öl
Vanille / Salz
3 TL Backpulver / Weinsteinpulver

Glasur / Topping 

60 g geschmolzene Butter
150 - 200 g Frischkäse / Doppelrahmkäse
100 g Puderzucker
Zitronensaft (halbe Zitrone)
Vanilleextrakt

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und den ganzen Gewürzen (Salz gehört dazu) mischen und zu der Eiermasse hinzugeben, wenn diese an Volumen gewonnen hat. Zu einem glatten Teig verarbeiten.
Die Karotten schälen und fein raspeln. Ich habe sie mit der Küchenmaschine geraspelt und weil sie mir trotzdem zu grob waren, noch einmal zerkleinert. Den Ingwer habe ich einfach zu den Karotten gegeben und ihn mit zerkleinert. Vorsichtig unter den Teig mischen.
Eine Backform fetten und den Kuchen bei 150 ° C auf der mittleren Schiene ca. 55 Minuten backen. Ich habe wieder meine Tortenspringform verwendet, weil so der Kuchen leicht aus der Form zu heben ist. Neue Backformen wären nicht schlecht ;).
Während der Kuchen fertig backt, die Glasur vorbereiten. Die Butter schmelzen und mit den übrigen Zutaten zu einer geschmeidigen Creme schlagen. Das geht sehr leicht mit einem Schneebesen. Kühl stellen.
Den Kuchen erkalten lassen und erst dann mit der Glasur bestreichen.
Wer es noch schafft, kann den Kuchen kalt stellen und erst am nächsten Tag genießen ... da zieht er noch ein wenig durch. Wir haben es nicht geschafft ... und ich muss sagen, lauwarm ist er auch köstlich.




Und aus der Nähe:







Gutes Gelingen! Es lohnt sich! 

17.11.13

Nachgebacken:

Apfel-Haselnuss-Brownies


 Meine liebste Kochzeitschrift heißt "Essen und Trinken für jeden Tag". Ich finde sie ehrlich und bodenständig ... eben genau richtig für mich. Ist auch die Einzige, die ich abonniert habe. In der Ausgabe vom letzten Monat fand ich dieses Rezept. Gestern hatte ich Zeit die Brownies nach zu backen, allerdings mit einer Änderung. Bei mir kam keine rote Beete rein, sondern Äpfel. Nicht weil ich dachte, dass rote Beete nicht schmecken könnte, sondern, weil meine Kinder "verwöhnte Esser" sind. Ich wollte auf Nummer sicher gehen. Das Ergebnis ist richtig lecker, meine Kinder waren begeistert.




Zutaten: 
200 g Zartbitterschokolade (100 g geschmolzen, 100 g grob gehackt)
200 g Äpfel - gerieben
100 g weiche Butter
100 g Zucker
4 Eier (M)
100 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
Puderzucker zum Verzieren
Salz / Vanille

100 g Schokolade vorsichtig (oder auf dem Wasserbad) schmelzen. Die anderen 100 g grob hacken.
Die Butter, zusammen mit dem Zucker und der Vanille, schaumig rühren. Die Eier nacheinander unterrühren. Eine Prise Salz gehört auch rein.
Die Äpfel schälen und grob raspeln. Diese gehören jetzt mit der gehackten Schokolade, sowie der geschmolzenen, den Haselnüssen und dem Mehl zu der Butter-Eier-Masse. Kurz unterrühren.
Den Teig in eine gut gefettete Auflaufform (28 x 17 cm) geben. Ich verwendete eine Tortenspringform (24 cm Durchmesser), das ging auch wunderbar.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 ° C ca. 40-45 Min. backen.




Mit Puderzucker verzieren und nach Belieben schneiden, wenn der Kuchen ein wenig abgekühlt ist.




Meine Kinder haben die Brownies mit einer Tasse Milch genossen. Zu Kaffee passen sie auch hervorragend.







Gutes Gelingen!

28.10.13

Food-Blog inspiriert:
Mostarda di mele cotogne - Quittensenf

Dieses Rezept fand ich zufällig auf dem wunderbaren Food-Blog www.simplusibun.ro und war sofort neugierig. Dies auch, weil ich wieder kiloweise Quitten habe. Mein Quittenbäumchen ist, wie auch das Wort verrät, nur ein Bäumchen. Um Früchte zu tragen muss er noch ein paar Jahre wachsen. Aber glücklicherweise gibt es auf unserer, dieser Welt noch wunderbare Menschen, die teilen können. So bekam ich von der lieben Luise, der Mama einer Schulfreundin meiner Tochter, eine ganze Kiste Quitten nach Hause gebracht. Das zweite Jahr im Folge schon.

Zutaten: 
1 kg Quitten
500 g Zucker
der Saft einer Zitrone
100 ml Weißwein
100 g Senfkörner
1 kleines Stück Ingwer

An die Arbeit!
Die Quitten gründlich gewaschen, um den weichen Flaum zu beseitigen und die schadhaften Stellen beseitigen. Das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in grobe Stücken schneiden.
Die Quittenstücke in einem Topf ca. 20-30 Min. oder so lange bis das Fruchtfleisch weich wird kochen. Das Kochwasser abgießen und die gekochten Quitten pürieren.

Zu diesem Brei die geputzte und in dünne Scheiben geschnittene Ingwer, sowie den Zucker geben und bei milder Hitze noch ca. 20 Minuten kochen. Gelegentlich umrühren. Und aufpassen, Spritzgefahr!

Den Weißwein und Zitronensaft  hinzufügen und noch weitere 10 Minuten kochen. Die Senfkörner so gut wie möglich zerstoßen. In einem Mörser geht es am besten. Die Senfkörner beimengen, gut umrühren und den jetzt fertigen Quittensenf in sterilisierte Gläser füllen. Auf dem Kopf stellen, fertig!

WICHTIG: Wer noch die Schärfe der Senfkörner schmecken möchte, sollte diese später, wenn die Masse ein wenig abgekühlt ist, hinzufügen. Ich wartete ca. 15 Min. ab.



Man genießt diese feine Köstlichkeit am besten zu Käse oder Schinken. Oder man verschenkt ein Gläschen an liebe Menschen. Luise bekommt natürlich auch ein Glas!



26.10.13

Nachgebacken:
Apfeltarte mit Trockenobst und Honig

Ich bin eine bekennende Leseratte. Aber ich lese nicht nur schöne Literatur, ich lese auch Kochbücher :) ... nicht alles wird ausprobiert. Aber manche Rezepte springen mich an, geben mir keine Ruhe bis ich mich nicht an die Arbeit mache.
Das war auch bei dieser wunderbaren Tarte der Fall. Gefunden wurde sie in dem Buch "Backen, Die besten Rezepte" von Emma Patmore.




Zutaten: 
150 g Mehl
2 EL Zucker
125 g Butter
1 EL Wasser
----------------
400 g klein gehacktes Trockenobst (Sultaninen, Cranberries, Feigen, Datteln, Backpflaumen, Aprikosen)
3 Äpfel
1 EL Zitronensaft
50 g Honig
50 g Butter

Für den Teig Mehl und Zucker in eine Schüssel geben und gut vermischen. Den Butter in Stückchen dazu geben und mit den Fingern gut vermengen. Als Hilfe noch das Wasser hinzugeben und so lange kneten bis ein weicher Teig entstanden ist. Für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Eine Quicheform ( 24 cm Durchmesser) buttern. Den Teig dünn ausrollen und die Form damit auslegen. Den Boden mit einer Gabel anstechen und noch ein wenig ruhen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C mit Backbohnen ca. 15 Min. blind backen. Backbohnen entfernen und weitere 15 Minuten backen.

Das Trockenobst nach Belieben auswählen. Man kann nur 3 Sorten nehmen, oder alle 5, wie man eben mag. Dann klein schneiden und in einer Schüssel bereit halten. Die Äpfel schälen und grob reiben. Zu dem Trockenobst geben und mit dem Zitronensaft mischen.
In der Zwischenzeit die Butter zusammen mit dem Honig bei sehr milder Hitze schmelzen. Gut vermischen.

Die vor gebackene Tarte aus dem Ofen nehmen, die Füllung darauf verteilen, mit der Butter-Honig-Mischung gleichmäßig beträufeln und für weitere 20 Minuten zu Ende backen.




Gutes Gelingen!

15.10.13

Butternut - Kürbis hoch zwei

Ich liebe Kürbis!
Vor ein paar Jahren habe ich den Hokkaido-Kürbis entdeckt, heuer ist es der Butternut.
Neber der obligatorischen Kürbis-Birnen-Suppe (diesmal keine Fotos), musste was Neues her. Und weil ich  gerne Kartoffelgratin esse, habe ich mir gedacht, dass es auch mit Kürbis gut schmecken wird. Und Recht hatte ich!

Kürbisgratin

Zutaten:
Butternut-Kürbis
Zwiebeln
Schlagsahne
Salz / Pfeffer / Muskatnuss



Also, Kürbis in feine Streifen schneiden und geschichtet in eine Auflaufform legen. Zwiebeln so fein wie möglich schneiden und zwischen den Kürbisscheiben verstecken - also, nicht wie ich unordentlich darüber werfen, natürlich. Dann mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zur Hälfte mit Schlagsahne bedecken. Bei ca. 200 °C ca. 30 Minuten (oder bis der Kürbis weich ist) backen. Als Beilage oder als Hauptmahlzeit genießen.



Pikanter Kürbis

Kürbis
Salz / Pfeffer / Chilliflocken
Olivenöl
Kräuter nach Belieben

Den Kürbis in größere Stücke schneiden. In eine Auflaufform geben und nach Belieben würzen. Backen bei 200 °C bis der Kürbis weich ist.
Die Süße vom Kürbis konkurriert schön mit der Schärfe der Gewürze ... eine tolle Kombination.



Guten Appetit!

13.10.13

Kindheitserinnerung:
Halbmonde

Ich weiß nicht woher meine Familie das Rezept hat. Fakt ist, die Halbmonde gab es bei uns oft, vor allem zu besonderen Anlässen.
Ich hatte sie fast vergessen bis ich die Rezeptsammlung meiner Mutter durchblätterte. Hier sind sie:


Zutaten: 
250 g Margarine oder Butter (zimmerwarm)
300 g Zucker
6 Eier - getrennt
1 unbehandelte Zitrone
200 g Mehl
1 Prise Salz
100 g gemahlene Wahlnüsse oder Haselnüsse

Zubereitung: 
Die Eier trennen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz schaumig schlagen und beiseite stellen.
Die Butter oder die Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Eigelbe nacheinander hineingeben und weiter schlagen bis die Masse schaumig ist. Den Saft einer Zitrone, den Abrieb und das Mehl unterrühren. Den Eiweißschaum vorsichtig unterheben.
Ein Backblech (40x25 cm) mit Backpapier belegen und den Teig darin glatt streichen.Den Teig mit den gemahlenen Nüssen bestreuen. Bei 180 ° C (Backofen vorgeheizt) ca. 30 Min. backen.
Abkühlen lassen und mit einem Glas Halbmonde formen. Wie hier:


Fertig! Jetzt kann genossen werden! 



Gutes Gelingen!